Eritreische Tutorin für klinische Studie mit Geflüchteten-Familien gesucht

Am Lehrstuhl für Psychopathologie und Klinische Intervention an der UZH suchen wir eine Tigrinya sprechende Tutorin für unsere Studie zu den familiären Folgen von Trauma in Geflüchteten-Familien aus Eritrea.  

Geflüchtete Menschen sind häufig einer Vielzahl von traumatischen Erlebnissen ausgesetzt. Dieser Umstand ist nicht nur belastend für die Betroffenen selbst, sondern hat auch Einfluss auf die Familienmitglieder, insbesondere auf Kinder. 

In der geplanten Studie wird, aufbauend auf eine erste in Israel durchgeführt Studie, der Zusammenhang zwischen der psychischen Gesundheit der Mütter und der Gesundheit der im Gastland geborenen Kinder untersucht. In der Studie werden auch das Support-System für Geflüchtete in der Schweiz, das soziale Umfeld, post-migrations-Stressoren und die Integration in die Gastgesellschaft als potenzielle Risiko- und Schutzfaktoren exploriert. 

Aufgaben

Mithilfe bei der Rekrutierung & Datenerhebung 100 eritreischer Mütter.

Voraussetzungen

  • Weibliches Geschlecht 
  • Aus Eritrea stammend oder Tigrinya sprechend
  • Interesse am Forschungsfeld
  • Empathie im Umgang mit potenziell traumatisierten Frauen

Beginn: ab April 2020
Pensum: 50 Stunden
Bezahlung: 30 Franken / Stunde

Kontakt

Ich/wir freuen uns auf Eure Kontaktaufnahme:

Dr. Rahel Bachem
r.bachem@psychologie.uzh.ch